Zielgruppe: IT-Leitung, CTOs, Enterprise-Architekten und Cloud-Operations
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stefan Sørensen EDV‑Berater
Herzogin‑Elisabeth‑Straße 23
38104 Braunschweig, Deutschland
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Stefan Sørensen EDV‑Berater (nachfolgend "Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend "Kunde").
Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Vertragsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen:
- Beratungsleistungen im Bereich IT- und Cloud-Architektur
- Workshops
- Reviews, Audits und Architektur-Gutachten
- Coaching und Mentoring
- Digitale Produkte (z.B. Online-Kurse, Videos, PDFs)
Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, handelt es sich um dienstvertragliche Leistungen. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder technischer Erfolg ist nicht geschuldet.
Die Leistungserbringung erfolgt grundsätzlich remote, sofern nichts anderes vereinbart wird.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch:
- ein individuelles Angebot per E-Mail und dessen Annahme
- die Buchung vereinbarter Fixpreis-Pakete
- die Beauftragung auf Stunden- oder Tagessatzbasis
Buchungen können über Cal.com erfolgen; ein rechtsverbindlicher Vertrag entsteht erst durch Bestätigung des Auftragnehmers.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt auf Stundenbasis oder als Fixpreis, gemäß individueller Vereinbarung.
Rechnungen sind nach Leistungserbringung fällig und innerhalb des angegebenen Zahlungsziels ohne Abzug zu begleichen.
Zusatzkosten, insbesondere für Cloud-Ressourcen, Lizenzen und Drittanbieter-Tools oder -Services, sind vom Kunden gesondert zu tragen.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten, Entscheidungen und Mitwirkungen rechtzeitig bereitzustellen.
Verzögerungen oder Mehraufwände aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können gesondert vergütet werden.
6. Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
Digitale Produkte: Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene unternehmerische Zwecke.
Individuelle Honorardienstleistungen: Der Kunde erhält ein ausschließliches Nutzungsrecht an den individuell erstellten Arbeitsergebnissen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Ergebnisse anonymisiert als Referenz zu verwenden, sofern keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen.
7. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für wirtschaftlichen Erfolg, Verfügbarkeit oder Leistungsfähigkeit von Cloud-Diensten und Leistungen von Drittanbietern (z.B. Microsoft, AWS) ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
8. Laufzeit und Kündigung
Verträge ohne feste Laufzeit können jederzeit gekündigt werden.
Laufzeitverträge können mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle nicht öffentlich bekannten Informationen.
Sofern eine Auftragsverarbeitung im Sinne der DSGVO erforderlich ist, wird diese vorab gesondert vereinbart (AVV).
Die Verarbeitung sensibler Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.
10. Subunternehmer und Vertretung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer nach eigenem Ermessen einzusetzen.
Eine Vertretung erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Kunden.
11. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, entbinden den Auftragnehmer für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten.
12. Übertragbarkeit
Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag dürfen vom Kunden nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers übertragen werden.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Braunschweig, sofern gesetzlich zulässig.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.